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30.11.-01.12.2005 Abholung der Glastron SSV-194 “ no comment” aus Passau:
Die Hinfahrt hatte den Vorteil, dass ich auf dem Beifahrersitz platz nehmen konnte. Mein Schwager freute sich, dass er mal wieder sein "altes" Auto fahren durfte und schwärmte davon, wie gut der abgeht: Durchschnitt 175, tendenz steigend...
Ich fahre den Bus selten über 150 Km/h nun weiß ich, dass er immer noch 200 schafft, wenn denn sein muss. Zur Strafe mussten wir dann einen Tankstopp 50 km vor Passau einlegen. In Passau angekommen irrten wir durch die Gegend, weil wir ja irgendwo übernachten wollten. 15 km ausserhalb aufm Dorf fanden wir eine Pension. DZ mit Frühstück 46€! Holla, das war nicht so geplant. Obwohl die Küche um 21.00 dicht macht ließ es sich der Chef nicht nehmen für uns einen Grillteller für 8,50 auf den Tisch zu stellen. Neben an saßen eine paar Einheimische. Ich kam mir vor, wie im Komödienstadl! "Morgen bringe ich den Hirsch." usw. köstlich. Nach dem Essen kamen wir mit denen ins Gespräch. Das Weizenbier schmeckte und so kahm es dass wir erst 4 Weizenbier später um 01.00 uns Bett fielen. Um 7.00 wurde ich wach und konnte nicht mehr einschlafen. Also hoch duschen und Kaffetrinken. Leider gestaltete sich das Finden des Händlers ein wenig schwierig, weil mein Navi in Streik trat. Egal, wir waren für 10.00 verabredet, wir waren pünktlich da. Um 11.00 war alles gegessen und das Boot fast reisefertig. Dann kahm der Junior auf die Idee, noch eben die Schraube vom Wasserablauf zu lösen. Und ich sach´noch, halte das Gegenstück mit einer Zange fest-aber ich habe ja keine Ahnung. Schwuppdiwupp und schon drehte der Halter mit, die Mutter innen war gelößt. Kein Problem dort ranzukommen, sitzt ja bloß der Motor und der Antieb drüber *schnaub!* 1,5 Stunden später und mit einiger Pfriemelei war das Ding wieder befestigt und wir konnten endlich los. ich besorgte mir noch 2 Spanngummis um die Persenning wenigstens ein bisschen zu sichern. Junior schaute mich an, wie ein Eichhörnchen, "ist doch nicht nötig" dachte er bestimmt.... Kaum auf der Autobahn überholte uns ein LKW und ich sah im Rückspiegeletwas blaues über dem Boot flattern. Auf dem Parkplatz sah man dann die Bescherung: die Persenning war nur noch an den beiden Gummis fest. Puh! ohne hätte diese wohl vor eines Scheibe eines anderen PKW´s geklemmt..... Gut, dass ich so ein unordentlicher Mensch bin, so fand ich in meinem Bus tatsächlich noch ein 10m seil, womit wir die Persenning rundrum sichern konnten. Die Sonne schien, und die Strasse war trocken. Der Trailer mit Boot lag wie ein Brett hinter dem Bus, also rauf auf 100km/h....Bodenwellen. Wieso hüpft der Bug immer so hoch? Spanngurte sind teuer, also hatten die Deppies da ganze Boot nur mit einem gesichert-hinten. Vorne sollte das Windenseil reichen. Nur wollte die Winde durch das Schütteln nicht eingerastet bleiben. Nu, da hatte ich keine normallösung mehr parat, weil alle meine Spanngurte mit Boot verbrannt sind. Also baute ich den Tampen von der Persenning so um, dass weningstens die Winde gesichert wurde. Ohne weitere Schwierigkeiten standen wir in HB um 21.15 bei meinem Bruder auf dem Hof, der feierte nämlich seinen Geburtstag.....
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