Neu

Neu

Das Schlauchboot

Das Boot in der Garage (ich habe ja soviel Platz):

Sieht schlimm aus nicht? Aber nicht wird so heiß gegessen wie es gekocht wird. Also frisch ans Werk und mal eben den bestellten Schlauchbootreiniger ausprobiert.

Nochmal schnell gekauft, damit die Finger sauber bleiben (schöner Traum)

Nur wenige Stunden später war das erste Loch schon dicht. Ganz wichtig ist die Vorbereitung: Dort wo der Flicken hin soll muss natürlich gut gereinigt werden. Richtig Arbeit ist es, den alten Kleber zu beseitigen: Also mit Schleigpapier aufrauhen, dann mit Hypalonreiniger / Aceton putzen und nächste Runde... Übrigens: hauptsächlich wird von INNEN geklebt! Wenn man mit Aceton rumhantiert, sollte man schon die oben gezeigten Handschuhe verwenden, das Aceton sonst ordentlich das Fett aus der Haut zieht. Auch beim Auftragen des Klebers kann man die Handschuhe auflassen. Die Anleitung des von mit verwendeten Klebers besagt, dass die zu kelebenden Teile DÜNN bestrichen werden sollen, dann wenigstens 30 Minuten warten. Hier bekam ich von einem SBF-Mitglied den Hinweis, dass man sogar 12 0der besser 24 Stunden warten sollte. Dieser Tipp wird von mir beim nächsten Flicken ausprobiert. Bei meinem ersten Versuch kahm der Hinweis leider zu spät. So, nun nächster Auftrag, dann 5 Minuten warten (Zigarrettenpause) Jetzt ganz schnell die Handschuhe ausziehen, weil sonst das Material sofort, sobald es in Kontakt mit dem Kleber kommt, wie Teufel backt. Auf blanker Haut klebt es höchstens wie Tesastreifen. Nun kommt der interressanteste Teil: den Flicken durch den schlitz bekommen ohne dass es irgendwo backt. Jetzt nur noch ausrichten und die zu verbindenden Teile ausrichten und auf den Flicken pressen. Ist doch einfach *zwinker*

Hier schon mal von innen dicht:                  Nun nochmal von aussen:

21.10.2005: Heute nix am Boot gemacht, dafür an der HP gebastelt

22.10.2005:

Also, der erste Flicken sieht doch schon klasse aus. Noch besser, er hält!

Dafür ist der große Flicken ein wenig in die Hose gegangen. Leider hat der Innenflicken eine Falte geworfen, natürlich genau an einer Kante. Klar, dass dort der Schlauch ein wenig “atmet”. Also mit roher Gewalt den Flicken wieder ein Stück gelößt. Beim Rest habe ich Angst, dass ich den Rest des Schlauches auch in der Hand habe. Erst mal im Forum fragen wie es dort weitergeht. Also erstmal auf der Oberseite weitergemacht. Ohne Rücksicht auf Verluste geschliffen und Reiniger.....es wird! Gut, dass ich meinen Kleber vergessen hatte, so konnte ich wenigstens noch ein wenig weiter die Garage ausräumen. Sie wird per 30.11. aufgegeben-bis dahin muss ich mit dem Boot fertig sein!

Dann nochmal mein Glastron in der Bootshalle besucht um zu Schauen, wie es ihm geht. Hauptgrund war allerdings, den Schlüssel für die Halle zu holen, weil den gestern der 2. Vorsitzende nicht da hatte, als ich das Boot dahin gebracht habe.

Voller Druck auf dem Schlauch-der Flicken hält:  immer schön schleifen.....

Den Boden habe ich hier mal eben dokumentiert, schnell wieder das Boot hingelegt, damit man das Elend nicht sieht. Dr. Kleber oder nicht-Das ist hier die Frage....

23.10.2005: Mir wurde geraten, den ganzen Flicken nochmals rauszuholen. Recht so! Es ging doch einfacher als ich gedacht habe. Da der Kleber noch ziemlich frisch war, wurde das Entfernen des Klebers auch kein großer Akt- auf der Bootshaut! Als neuen Flicken habe ich erstmal den genommen, der aussen kleben sollte. Daher vermute ich auch mal, dass ich die Bootshaut selbst nicht optimal genug vorbereitet habe. Also nochmal, dieses mal sorgfältiger. Um den “alten” Flicken kümmert sich mein Sohn Fabian. Der hat noch eine Woche Ferien, ausserdem will er ja auch mit diesem Boot irgend wann einmal Fahren.... Besonders hilfreich waren seine Hände beim Einsetzen des neuen Flickens, wo ich mir alleine doch gewaltig einen abgebochen habe. Der Flicken liegt jetzt optimal und muss jetzt nur noch vernünftig trockenen. Da ich die Aussenseite schon super vorbereitet hatte, und ich den Tipp (s.oben) auspribieren will, habe ich die erste Schicht Kleber schon aufgetragen. Er darf jetzt bis morgen auslüften. Keine neuen Bilder, Digicam wieder vergessen!!!

24.10.2005:

Drei Stunden! Das ist die Zeit, die Fabian heute gebraucht hat, um den Kleber wieder vom Flicken abzubekommen. Aber es hat sich gelohnt, der Flicken ist wieder “jungfräulich. Am Boot angekommen, sieht man, dass sich die Arbeit von gestern wohl gelohnt hat. Der Innenflicken sitzt perfekt. Den Aussenflicken aufkleben ist ein Kinderspiel. Wenn es so hält, wie es ausschaut, ist diese Baustelle bewältigt *hoff*

28.10.2005:

Na also! Heute mal zur Garage gefahren und ein wenig Luft in die reparierte Kammer gepumpt. Das schaut schon wieder wie ein richtiges Boot aus. Mal eben den Holzliel eingelegt und gespannt-klasse! Ich lasse den Flicken noch ein paar Tage zeit und dann werde ich mich nach der Hanseboot nächstes Wochenende an das Saubermachen und dann dem Boden vorbereiten...

Dermaßen motiviert, verlasse ich Garage 1 und fahre zur Garage 2 um mich wieder dem Motor zu widmen.

Die Digicam habe ich mal wieder vergessen, daher muss das Handy herhalten:

29.10.2005:

Ob das Schlauchboot die Luft hält, überprüfe ich morgen, heute werde ich mir wieder den Tag mit dem Motor versauen.

04.02.2006:

Dieses Wochenende habe ich mich mal wiederder Baustelle gewidmet, nachdem ich (fast) alle Teile zusammenhabe. Beim Boot selbst ist nicht viel passiert, ausser ein wenig putzen. Den großen schwarzen Flicken habe ich auch wieder abgemacht, das kommt ein orangener drauf. Alle Sachen habe ich zusammen, sobald ich am Samtag Zeit habe, fahre ich in eine beheizte Halle und versuche dort mein Glück.

 

Der Schlauchbootreiniger von Polymarine (von Frank) ist obersupergut!

Schweineteuer aber er beseitigt wirklich (fast) alles. Was immer da für eine Oxydschicht oder Salzkruste auf den Schläuchen war, ist weg.

18.03.2006:

Immer noch kalt. Daher habe ich heute das Schlauchi gepackt, enteist, und im Bus in die Werkstatt gefahren. Was für eine Buckelei! Wieder einmal habe ich mich meinem Lieblingsloch gewidmet und den Kleber mir einem super Bandschleifer entfernt und dann die übliche Prozedur.....Dieses Mal ist aber ein orangener Flicken raufgekommen und so, wie es ausschaut könnte es dieses mal klappen.
Leider habe ich nur ein kleines Handybild, weil ich zwar meine richtige Kamera mit hatte, auch die Akkus waren geladen, nur die Speicherkarte steckte im Laptop
Bild mache ich also Montag, wenn ich das Boot dort abhole, oder gleich weitermache- mal sehen...

21.03.2006:Keine Ahnung, ob es dieses Mal hält.

Aber wenn das sich nu wieder in Luft auflösen sollte haue ich das Ding in die Tonne oder sende es zu Frank. Wenigstens habe ich beim Motor meine Erfolgerlebnisse. Schaft wurde lackiert: 2x Haftgrund, 2x Metalic, 2x Klarlack-das soll reichen. ALs Vergleich habe ich mal den unbehandelten Deckel raufgelegt... Der Motor ist soweit auch schon wieder komplett zum Einbau.

 

[Home] [Das Pischel-Projekt] [Das Schlauchboot] [Der Motor] [Classicglastron] [no comment] [Mercury I-6] [Langhaardackel] [T4] [Links] [Vitiligo]